Cantars Rapperswil-Jona

Im Sing mit-Projekt ‚Gregorianik und Jazz’ geht der katholische Kirchenchor Uznach neue Wege. So probt der Chor nach Ostern Lieder vom deutschen Kirchenmusiker und Komponisten Thomas Gabriel aus seinem Chorwerk ‚Gregorianik und Jazz’. Am Pfingstmontag und am darauf folgenden Samstag im Rahmen des Kirchenklangfestes ‚Cantars‘ wird das erarbeitete Werk dann aufgeführt. Interessierte Sänger und Sängerinnen sind herzlich eingeladen mitzusingen und ein besonderes musikalisches Ereignis mitzuerleben.

 

‚Gregorianik und Jazz‘ bringt zwei zeitlich und stilistisch fern von einander liegende Musikarten zusammen; einerseits die aus den Anfängen des Kirchengesangs stammende, einstimmige Gregorianik, andererseits den im letzten Jahrhundert entstandene harmonisch und rhythmisch mehrschichtige Jazz. Es gelingt Gabriel beide über tausend Jahre auseinanderliegenden Welten zu belassen und doch zu vereinen.

Unterstützend und charakterisierend wirkt die Instrumentalbesetzung, die Orgel als kirchlich immanentes Instrument, das Klavier und das Saxofon als im Jazz verbreitetes Duo.

 

In sieben Proben und einem Probesamstag erarbeiten wir einstimmige und mehrstimmige

Gesänge und verbinden dabei die ältesten, gregorianischen Melodien mit jazzigen Harmonien und Rhythmen. Neben der Orgel werden uns an den beiden Aufführungen das Klavier und das Tenorsaxophon, sowie eine engelhaft über allem schwebende Solostimme begleiten.


Artikel Südostschweiz
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Pfingsten 2013 "sing mit" Projekt

Projektsänger auf Pfingsten hin

 

Hin und wieder lädt der Kirchenchor Uznach zwischen Ostern und Pfingsten Singende ein, an einem Projekt mitzuwirken. Für diesmal hat mit Monika eingeladen, und ich habe mich aufgemacht.

Schon das Ankommen im Chor war einfach sympathisch. Präsident Markus Krieg wie auch die Dirigentin Johanna Jud nahm mich herzlich auf in diese Gemeinschaft der schönen Töne und der wunderbaren Harmonien. Nicht wenig staunte ich, als ich feststellte, wie viele Stimmen als ad hoc Singende mitmachten. Toll!

Die Proben erlebte ich als Aufsteller nach einem Arbeitstag, der bei mir den Donnerstag meist mit einer Sitzung abschliesst. Müdigkeit? Ganz und gar nicht, im Gegenteil. Mich erfrischten die Proben. Dass ich dabei meine Atem- und Stimmtechnik, auch meine Aufmerksamkeit für andere Stimmen etwas checken konnte, sei nur nebenbei erwähnt, war aber gewinnbringend. Hin und wieder ertappte ich mich summend auf dem Velo: ach ja, das Kyrie!

Im Hauptgottesdienst zu Pfingsten durften wir, zusammen mit dem Kirchenchor, die Schubertmesse mit dem Sopran Katia Bertschinger-Köppel, mit Orgel, Trompeten und Orchester mitgestalten. Ein schönes und eindrückliches Erlebnis! In meinen Ohren klang es wunderbar, klingt es immer noch.

Ein grosszügiger Apéro rundete das Projekt ab. Danke für die offene Türe und die stimmigen Stunden- in der Probe, bei der Aufführung und auch danach;-).

Georg Wick

Konzerte zum Patrozinium 2012

Anlässlich des Gallus Jubiläums hat Johnanna Jud eine Konzertreihe in den drei Kirchen zum Zeitpunkt des Patroziniums der Kirchen organisiert. Die Konzerte in der St. Josefkapelle und in der Kreuzkirche werden unabhängig vom Kirchenchor durchgeführt.

Als Abschluss der Konzertreihe wird anlässlich des Patroziniums der Stadtkirche ein Adventskonzert mit dem Orchester Musizierkreis See und Solisten aufgeführt.

Johanna Jud, Gesamtleitung

Johanna Jud ist im Kanton Glarus aufgewachsen. Nach der Matura studierte sie an der Musikhochschule in Luzern Orgel (Monika Henking), Chorleitung (Ulrike Grosch, Stefan Albrecht) und Kirchenmusik, Abschluss 2008.

Sie ist Kirchenmusikerin der kath. Kirchgemeinde Uznach. Daneben wirkt sie als Begleiterin an Orgel und Cembalo regelmässig in Chor- und Kammermusikprojekten mit, erteilt Orgelunterricht und engagiert sich im Vorstand des Kirchenmusikverbandes Linth sowie als Co-Schulleiterin der Diözesanen Kirchenmusikschule (dkms) Region Linth für eine lebendige Kirchenmusik.

Derzeit studiert sie zudem Germanistik und Religionswissenschaft an der Universität Zürich.

 

Hansjakob Becker, Leitung Musizierkreis See

Hansjakob Becker wuchs in Ennenda (GL) auf, wo er auch die Schulen besuchte. Seinen ersten Instrumentalunterricht erhielt er an der damaligen Musik- und Orchesterschule bei Franz und Rösli Spiess in Glarus. Während der Ausbildung zum Primarlehrer am Seminar in Rorschach erweiterte er seine instrumentalen Fähigkeiten beim Cellisten Franz Hintermann in St. Gallen. An der Musikakademie in Zürich erwarb er im berufsbegleitenden Studium das Cello–Lehrdiplom bei Julius Bächi.

Neben seiner Tätigkeit als Primarlehrer und später als Schulischer Heilpädagoge unterrichtete er an Musikschulen im Linthgebiet einige Celloschülerinnen und -schüler.

Im Jahre 1965 gründete er als damaliger Lehrer an der evang. Primarschule Rapperswil-Jona ein Jugendorchester, das er bis 1977 leitete. Heute ist diese Formation Teil der Jugendmusikschule Rapperswil-Jona.

1971 gründete Hansjakob Becker den Musizierkreis See, den er noch heute dirigiert. Daneben spielt er in verschiedenen kammermusikalischen Formationen.

 

Priska Zaugg, Harfe

Priska Zaugg studierte Harfe bei Emmy Hürlimann in Zürich. Noch während ihrer Ausbildung wurde sie mit dem Kiwanis-Preis ausgezeichnet. Weitere Studien führten sie an die Staatliche Musikhochschule Freiburg im Breisgau, wo sie bei Ursula Holliger das Konzertdiplom erwarb. Es folgten verschiedene Meisterkurse.

Neben ihrer Lehr- und Konzerttätigkeit im In- und Ausland liess Priska Zaugg sich zur Musiktherapeutin ausbilden. In Zusammenarbeit mit kleineren und grösseren Ensembles (Trio Musaïque, Amar Quartett) realisierte sie verschiedene CD-, DRS-2-, Rundfunk- und Fernsehproduktionen. Sie wirkt mit an internationalen Harfenfestivals und Welt-Harfenkongressen.

Sie leitet Kurse und Harfen-Workshops. Solistische Auftritte u.a. mit dem Zürcher Kammerorchester, der Sinfonietta Helvetica, Collegium Musicum Winterthur und vielen anderen im In- und Ausland gehören ebenso zu ihrem Berufsalltag wie ihr Engagement für neue Musik.

 

Lukas Albrecht, Tenor

In Brunnen in eine musikalische Familie geboren und aufgewachsen. Schon während der obligatorischen Schulzeit unterricht in Klavier und Oboe. Erste gesangliche Auftritte im Jugendchor- und im Singkreis Brunnen. Beide Chöre standen unter der Leitung seines Vaters Roman Albrecht.

An der Akademie für Schul- und Kirchenmusik Luzern, heute Musikhochschule, studierte er Sologesang bei Hermann Fischer (Lehrdiplom 1990). Anschliessend Weiterbildung an der Schola Cantorum Basiliensis und an der Musikakademie der Stadt Basel in der Konzertklasse von Kurt Widmer.

1992 erhielt er ein Stipendium der "Lewinsohn-Morus-Stiftung" und von der "Ernst Göhner-Stiftung" bekam er 1992 und 1993 einen Studienpreis zugesprochen. 1993 erster Auftritt an den Internationalen Musikfestwochen in Luzern (IMF), heute Lucerne Festival.

Als Konzertsänger ist er im In- und Ausland tätig. Sein Repertoire reicht von Monteverdi bis zu zeitgenössischen Werken. Mit besonderer Vorliebe gestaltet er die Evangelisten-Partien (Passionen) und Weihnachtsoratorien von Bach, Schütz, Telemann und anderen.

 

Patrozinium in der Kreuzkirche 14. September 2012

Kreuzkirche Uznach
Kreuzkirche Uznach

Heimatstaumel

Freitag, 14. September 2012

Kreuzkirche Uznach

Die kath. Pfarrei Uznach feiert Patrozinium:

19 Uhr Festgottesdienst

20 Uhr Konzert  Musik und Wort zu „Heimat oder Gallus und die Kreuzkirche“

Konzert mit Schweizer Volksliedern

Romina Frega - Gesang

Ferdi Schnider - Klarinette

Johanna Jud – Gesang/Klavier/Orgel

Kilian Oberholzer - Wort

Eintritt frei - Kollekte

 

Bericht Südostschweiz
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Patrozinium in der St. Josefkappelle 23. März 2012

Seelsorgeeinheit Obersee
Seelsorgeeinheit Obersee
Kirchenmusikverband St. Gallen
DKMS Aus- und Weiterbildungsangebote
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"Weißt du, worin der Spaß des Lebens liegt? Sei lustig! – geht es nicht, so sei vergnügt."

Johann Wolfgang von Goethe